A m    M e e r   .  .  .

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wie ist dir nun,

meine seele?

von allen märkten

des lebens fern,

darfst du nun ganz

dein selbst genießen

keine frage

von menschenlippen

fordert antwort

keine rede

noch gegenrede

macht dich gemein

nur mit himmel und erde

hältst du

einsame zwiesprach

und am liebsten

befreist du

dein stilles glück

dein stilles weh

in wortlosen liedern

wie ist dir nun,

meine seele?

von allen märkten 

des lebens fern

darfst du nun ganz

dein selbst genießen

- - CHR ISTIAN  MORGENSTERN   -